Archiv für die Kategorie ‘London’

Heimkehr

Januar 20, 2008

Oktober 2007

Meine Rueckkehr nach Deutschland ist ein wenig hektisch abgelaufen, denn ich habe einen Flug direkt nach meinem letzten Arbeitstag gebucht. Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, noch mindesten eine Woche England zu erkunden, doch um mit meinem restlichen Studium im Zeitplan zu bleiben wollte ich so schnell wie moeglich ein Praktikum organisieren. Denn die Universitaet erwartet ein uni-internes Projekt oder ein Industriepraktikum, dessen Inhalt im voraus mit einem Praktikumsplan festgelegt und mit Wochenberichten des Prakitkanen begleitet wird. Da der genaue Ablauf bei Bloomberg nicht von Anfang an feststand und meine Aufgaben recht heterogen waren, wird es mir nicht anerkannt werden. Deshalb habe ich beim Deutschen Forschunszentrum fuer Kuenstliche Intelligenz (DFKI) und dem Fraunhofer Institut fir Experimentelles Software Engineering (IESE) nach einem solchen Prakitkum angefragt und direkt einen Termin fuer den nachfolgenden Montag vereinbart.

Vor dem Exitmeeting habe ich noch meinen restlichen halben Tag Urlaub genommen um schon einmal einen Umzugskarton nach Hause zu schicken. UPS und aehnliche erwarten, dass man den ganzen Tag anzutreffen ist und zum Buero wollte ich ihn auch nicht mitschleppen. Andererseits befand sich die Royal Mail im Streik, was mit beschraenkter Leistung und geschlossenen Filialen verbunden war. Das groesste abzusehende Problem war das Aufarbeiten der liegengebliebenen Post. Aber mein Post Office war geoeffnet und weitere Streiks, zumindest im Paketdienst, waren nicht vor der nachfolgenden Woche geplant. Da die Lieferung 2-3 Tage in Anspruch nimmt war das Paket bis dahin laengst ausser Landes.

Am Freitag habe ich noch die restlichen Sachen gepackt und bin am naechsten Morgen zum London City Airport aufgebrochen. Zum Glueck habe ich zuvor die Website der TFL ueberprueft, die ueber eine Teilstillegung der DLR-Strecke wegen Reparaturen berichtete. Zwar sind Ersatzbusse verkehrt, aber ich vertraue deren Fahrtzeit nicht. Anstatt also nach Bank und mit der DLR direkt durchzufahren, bin ich nach Straford und von dort mit dem Bus weiter, dabei zu allem Ueberfluss auch noch eine Haltestelle vor dem Flughaefen ausgestiegen. Auf dem restlichen Fussweg kamen doch einige Ersatzbusse von der DLR vorbei…

Patrick Stewart als Macbeth

Januar 9, 2008

Oktober 2007

Patrick Stewart ist bekannt aus zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen, insbesondere aber als Captain Jean-Luc Picard aus Raumschiff Enterprise (The Next Generation). Nach seiner letzten Kinorolle in X-Men 3 ist er hauptsaechlich als Schauspieler auf englischen Buehnen unterwegs, darunter in der Hauptrolle von Shakespeares The Tempest im letzten Jahr.

Relativ frueh wurde ich auf ein paar Plakate aufmerksam, die ihn als MacBeth im Londoner Gielgud-Theater ankuendigten. Trotz eines festen Vorsatzes habe ich mit Magali, einer Prakitkantin aus der Designabteilung Cube-d, erst auf den letzten Druecker zwei Tickets erstehen koennen. Es waren ausgerechnet die aeussersten Sitze in der letzten Reihe, aber gluecklicherweise ist das Theater nicht besonders gross, so dass man noch ganz gut sehen konnte. Das ist der Vorteil an der grossen Auswahl in London wo es sehr viele kleinere Haeuser gibt anstatt eines einzigen grossen.

Die Auffuehrung war sehr modern und hat mit akustischem Granatfeuer begonnen. Die Darsteller sind mit AK47-Nachbildungen aufgetreten, was gerade am Ende zu ulkigen Situationen fuehrte. Ich hatte mir in Wiesbaden eine ebenso moderne Auffuehrung von Wagners Die Walkuere angesehen, in der Siegmund von Hunding schlicht erschossen wurde nachdem er stolz Wotans Schwert praesentiert hatte. Hier war es aehnlich: nachdem der eine in grossen Worten mit seinem Messer droht, wird er vom anderen erschossen. Visuelle Effekt wurden sparsam eingestzt und waren sehr eindrucksvoll bei der Erscheinung des Geistes von Banquo, den MacBeth spaeter hatte ermorden lassen. Kurz vor seinem Eintreten wurden Blutstreifen an die Wand projiziert, welche sich langsam ueber die gesamte Flaeche ausbreiteten. Kurz nach MacBeths Zusammenbruch fand die Pause statt, nach dessen Ende die letzte Szene noch einmal wiederholt wurde, bloss dieses Mal aus der Sicht der Gaeste und ohne den Darsteller Banquos. Ein sehr guter Einfall.

Die drei Hexen kamen mit ihren Auftritten auch sehr gut rueber. Die Buehnengestaltung war groesstenteils schlicht, was aber nicht weiter aufgefallen ist. Patrick Stewart hat hervorragend und ueberzeugend gespielt, dass ich mir das Stueck noch einmal ansehen wuerde. Bei laengeren Dialogen bin ich aber ab und zu ausgestiegen was an dem verwendeten Wortschatz liegt. Erwaehnenswert ist noch, dass der Darsteller des Pfoertners dem Publikum zugewandt in ein Waschbecken gepinkelt hat :-D

Teamdinners

Dezember 16, 2007

September, Oktober 2007

In der Woche, in der die ersten Praktikanten Bloomberg wieder verlassen, war urspruenglich ein send-off Lunch geplant. Alle waren etwas enttaeuscht gewesen, dass es doch nicht zu Stande kam. Als Ersatz hat Christine aus R&D eine Ersatzveranstaltung fuer die Praktikanten in der Abteilung organisiert, zu der ein paar Mitarbeiter, hauptsaechlich Mentoren, mit eingeladen waren. Wir trafen uns im The Princess unweit vom Buero in der Paul Street :-) , was halb Pub und im oberen Stockwerk halb Restaurant ist. Das Dreigaengemenue, das man sich selbst zusammenstellen konnte, war hervorragend. Anschliessend sind wir noch zur Foundry in der Old Street auf ein paar Drinks gegangen, was sich mit der Zeit gelichtet hat. Ganz vertragen habe ich den abend auch nicht, die Ueberwachungskameras von Golders Green haben jetzt recht lustige Bilder von mir :-D

Jedem Team stehen im Jahr zwei Teamdinner zur Verfuegung. Das heisst das gesamte Team darf auf Firmenkosten speisen, mit dem Haken der American Express. Bloomberg vergibt ausschliesslich diese Kreditkarte, die leider von Restaurants kaum akzeptiert wird. Das gesamte Team “Batch Feeds”, bestehend aus Jag, Mark und seinen zwei Praktikanten Arnaud und mir, ist in einem netten franzoesischen Restaurant in der Gegend essen gewesen. Unser Mentor, Jag, hat sich am Ende mal den Zwischenstand der Rechnung geben lassen und noch ein paar Getraenke bestellt, schliesslich moechte man von dem Budget nichts verschenken.

Ich hatte das Glueck auch bei dem zweiten Dinner dabeizusein, das aus der gesamten Gruppe “Trading Systems” bestand zu dem um die 20 Leute eingeladen waren. Es war ein sehr geselliger Abend in einem chinesischen Restaurant mitten in China Town (zwischen Picadilly Circus und Leicester Square). Andere Gaeste haben sich spaeter an einen anderen Tisch gesetzt ;-) . Die Leute sind echt locker drauf und gehen auch mal aus sich heraus.

“How many Vikings are here!?”

September 20, 2007

“And how many Death Metaler!? Death Metal wins!!”

Am Mittwoch hat die finnische Metalgruppe Turisas in der Carling Academy in Islington, was auf dem halben Weg nach Hause liegt, gespielt. Sie haben dieses Jahr ihr zweites Album “The Varangian Ways” herausgebracht, was sie gerade auf ihrer Tour bewerben. Mit dem Namen der Vorband bin ich mir nicht ganz sicher, da sie recht böse waren und je böser die Gruppe, desto böser ist auch ist ihr Schriftzug ;-) . Es muß Abgotim oder Abgotin gewesen sein, sehr wahrscheinlich ebenfalls aus Finnland. Eine Sängerin, die als Gast kurz aufgetreten ist, wurde angekündigt mit: “She’s got a wicked voice. And a controversial one. Come on the fucking stage baby!” In der Tat, eine Stimme wie ein Mann :-D ! Aber ich habe es gerne etwas melodischer.

Turisas selbst hat eine großartige Show geliefert und die Menge begeistert. In Manchester (booh!) hätten sie eine Luftfeuchtigkeit von 99% erzielt, was von ihnen selbst wissenschaftlich gemessen wurde. Die Besucher wurden aufgerufen das zu schlagen :-) . Ziemlich am Ende hatten sie Battle Metal von der gleichnamigen CD (womit sie auch ihre Musikrichtung definieren) gespielt. Bei solchen Konzerten ist in der Mitte immer relativ viel Raum (ein so genannter Moshpit), wo sich ein paar Besucher in einer Reihe aufgestellt haben. Mit dem ersten Ton der gespielt wurde haben sie sich mit aller Kraft nach vorne gedrückt. Endlich normale Leute!

Wer damit nichts anfangen kann: solche Leute lassen einfach mal die Sau raus, wer nichts damit zu tun haben will geht einen Schritt zur Seite. Wenn jemand hinfällt wird ihm so schnell wie möglich wieder aufgeholfen und weitergemacht. Sieht hart aus, ist aber nicht antisozial.

Na ja, zwei Leute mir sehr kurzen Haaren waren auch in der Menge und ich meine einer von ihnen hat aus lauter Begeisterung den rechten Arm mit flacher Hand nach oben gehoben (zur Klarstellung: das hat nicht das geringste mit der Gruppe oder der Musikrichtung allgemein zu tun). Als Deutscher ist man dazu erzogen schockiert zu sein. Sie waren aber friedlich.

Thames Festival

September 18, 2007

Von Samstag bis Sonntag fand das Thames Festival statt, bei dem ich am Sonntagnachmittag kurz vorbeigeschaut hatte. Von London Eye bis Southwark Bridge gab es zahlreiche Stände mit internationalen Gerichten, Krempel und auch ein paar Länderdarstellungen. Rundherum gab es mehrere Veranstaltungen wie Tangoaufführungen beimTate Modern, zahlreiche Musikbühnen, Sonderausstellungen, Segelveranstaltungen und und und. Begleitet wurde das ganze von zahlreichen Schaustellern , wie Skater beim Nationaltheater oder Straßenkünstler die musiziert, Kunststücke aufführten oder einfach leicht an den Waffel haben :-D . Zum ersten Mal sei die Southwark Brücke gesperrt gewesen um sie in thematische kulinarische Zonen aufzuteilen. Was das genau bedeutet kann ich nicht sagen, denn das war nur am Samstag (wie ich nach langem Marsch feststellen mußte). Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem Feuerwerk um 21:45.

Bilder

Friedhof Kensal Green

September 18, 2007

Nachdem ich schön ausgeschlafen war bin ich am Samstag zum Friedhof in Kensal Green aufgebrochen. Er liegt mit den öffentlich Verkehrsmitteln ca. 45min entfernt – wenn man sich nicht verirrt :-\. Im Internet hatte ich flüchtig nach der Route geschaut, hatte dann aber den Fehler gemacht Kilburn mit Kilburn Park zu verwechseln, was auf einer anderen U-Bahnlinie liegt. Da sowieso eine Umleitung war bin ich in West Hampstead ausgestiegen und kam noch ganz gut mit einer Art S-Bahn zu einer nahegelegenen Haltestelle von wo aus es mit der U-Bahn nur noch eine Station war.

Zufällig hat dort gerade ein kleiner Umzug von Anwohnern für weniger Gewalt stattgefunden (gerade unter Jugendlichen steht in der normalen Zeitungen (nein, nicht in der Sun) öfter was über Messerstechereien und Schießereien). Dem Umzug voraus ist ein Pickup mit einer Soundanlage gefahren über die jemand Friedenslieder gesungen hat.

Der Friedhof ist riesig. Zwar habe ich mich etwas an dem östlichen Teil aufghalten, aber ich kam kaum über die Hälfte hinaus. Zum anderen habe ich mir auch viel Zeit gelassen und mich beim Herumlaufen und Fotografieren richtig entspannt. Ein paar Bilder sind überraschend gut geworden, gerade jene zum Ende hin. Das mit dem Luftballon im Vordergrund spricht für sich.

Ich überlege mir eine Spiegelreflexkamera (englisch: SLR) zu kaufen. Mit der Kompaktkamera werden die Bilder unter bestimmten Bedingungen, insbesondere schwachem Licht, einfach nichts. Außerdem bietet eine SLR mehr Einstellungsmöglichkeiten und die Bilder werden generell einfach besser. Doch leider ist es mit dem Gehäuse alleine längst nicht getan – Objektive müssen auch noch drauf.

Bilder

Schlangen vor der Bank

September 18, 2007

Die Northern Rock Bank ist in finanziellen Schwierigkeiten, was mit der Krise auf dem Markt der sub-prime mortgages zu tun hat. So weit ich das verstehe handelt es sich dabei um Hypotheken / Darlehen die Kunden, die wegen ihrer nicht ganz so idealen Voraussetzungen von anderen Instituten abgelehnt werden, gewährt werden. Daher die Bezeichnung sub-prime. Vor ein paar Wochen hat es einen großen Knall in den USA gegeben, wo einige Banken quasi Pleite gegangen sind und durch die Zentralbank gestüzt werden mußten. Die Effekt sind auch auf dem europäischen Markt spürbar gewesen, alle Papiere im FTSE (Aktienindex in UK) waren in der Zeit mal im Minus mit einem Gesamtverlust von über 3%.

Die Northern Rock Bank ist stark in diesem Markt verwickelt, so daß letzte Woche Spekulationen über ein Pleite aufkamen. Samstag und Montag waren lange Schlangen vor meiner örtlichen Filiale mit Leuten die ihre Ersparnisse retten wollen. Insgesamt seien 4 Milliarden Pfund (6 Milliarden Euro) abgehoben worden. Die Öffnungszeiten wurden ortsweise um eine Stunde jeweils vorher und nachher verlängert und die ersten Kunden stellten sich sogar schon um 04:00 an. Heute (Dienstag) waren es nicht mehr ganz so viele eine Stunde vor Öffnung der Bank.

Nebenbei eine interessante Zahl: die Briten sind so stark verschuldet, daß die Gesamtsumme das Bruttoinlandsprodukt übersteigt.

Stromguthaben leer

September 13, 2007

In meinem Apartment hängt neben dem Sicherungskasten ein Stromzähler der wie ein vorbezahltes (ich meine prepaid) Telefon mit einem Guthaben aufgeladen wird für das man dann Strom konsumieren kann. Zu Beginn waren genau 12Pfund drauf. Mir war klar daß das nicht reichen wird, aber ich habe mir Zeit gelassen Kontakt mit meinem Vermieter aufzunehmen um eine neue Karte zu kaufen. Vorgestern gegen 21:45 war es dann so weit: der Strom war komplett weg und alles dunkel. Diesem Fall sah ich locker entgegen, denn das Gerät hat einen Schalter mit der Aufschrift “Emergency Credit”. Nach dem Drücken passierte aber nichts und bei dem Durchblättern der Displayanzeige ist ein Notfallguthaben von 0 Pfund vorgesehen. Toll!

Was ich brauchte war eine Wertkarte um den Zähler wieder monetär aufzuladen (der Strom ist ja schon da :-p). Ich habe drei Geschäfte in meiner Umgebung abgeklappert, doch ohne Erfolg. Morgens brauche ich glücklicherweise kein Licht und für den Rest hat das Mobiltelefon gesorgt. Ich habe mich am nächsten Tag eine Stunde früher von der Arbeit entfernt um vor 18:00 beim Büro zu sein, wo ich eine Karte für fünf Pfund gekauft habe die bis Mitte Oktober reichen sollte. Zu Hause angekommen passierte erst einmal nichts, auch nicht nach Ausprobieren aller vier Möglichkeiten die Magnetkarte in den Schlitz einzuführen. Mit steigender Ungeduld schob ich die Karte mit mehr Kraft herein, was den Trick getan hat.

iPod nano defekt :,-(

September 13, 2007

Da mir der Preis für ein Ladekabel für eine ordinäre Steckdose zu unverschämt war lade ich den iPod nano meistens über den Rechner mit dem Datenkabel auf. Am letzten Samstag ist er dabei abgestürzt. Das Symbol in der Mitte des Bildschirmes, das normalerweise blinkt um einen daran zu erinnern nicht einfach das Kabel herauszuziehen während man Daten verschiebt, war nur still. Nach dem Herausziehen des Kabels hat sich immer noch nichts getan, aber die Batterie wurde geladen was daran zu erkennen war, daß er länger brauchte um sich abzuschalten. Durch gleichzeitiges Drücken des mittleren und oberen Knopfes wird das Gerät resettet, wobei ein paar Einstellungen verlorengehen können, aber sonst alle Daten erhalten bleiben. Na ja, zwar funktioniert sonst noch alles, aber mit der Zeit verliere ich Lust an dem Gerät da ich nichts neues mehr draufspielen kann.

In der Einkaufszone von Zentrallondon bei Regent Street und Oxford Street gibt es einen ziemlich großes Apple Geschäft, das nicht nur verkauft sondern auch Hilfe anbietet. Bei Defekten oder allgemeinen Fragen, die als kleine Schulungssitzungen mit eigenem Gerät am Thresen von maximal 20 Minuten gestaltet werden, muß man sich beim Online Concierge einen Termin holen. Bei der Genius Bar, wie sie genannt wird, kann man als Nicht-Mitglied drei Tage im Voraus planen. Nach 5min auf einer Bank mitten im Geschäft wurde ich an den Thresen gebeten wo ich mein Problem schilderte das vom Angestellten bestätigt werden konnte: Das Ding ist im Eimer. Apple bietet keine Garantie mehr für mein veraltetes Modell an (1. Generation), womit ich die Wahl zwischen Reparatur mit 90Pfund und Neukauf von 99Pfund habe. Und da beim Eintausch gegen einen Alten 10% Rabatt angeboten werden könne ich mir ja gleich den größeren für 129Pfund kaufen.

Die neuen Modelle sind sehr attraktiv. Der neue iPod nano ist schlanker, aber etwas klobiger geworden. Mit 4GB oder 8GB habe ich mindestens das doppelte an Kapazität und neuerdings kann man auf dem vergrößerten Bildschirm auch Videos abspielen. Und er sieht einfach super aus! Wenn ich noch einmal 30Pfund drauflege bekomme ich auch schon den Klassik mit 80GB Festplatte, größerem Bildschirm und auch größerem Gehäuse. Darüber hinaus überlege ich mir eh ein neues Laptop zu kaufen. Das MacBook mit 13 Zoll sieht einfach sexy aus, aber leider gibt es das Schwarze nur mit spiegelndem Display. Und als Student bekommt man den Preis einen 4GB iPod nano erstattet, wenn man ein MacBook und einen iPod kauft……..

Ich werde erst einmal versuchen etwas über die Gewährleistung in Deutschland zu erreichen, denn so weit ich mich erinnere habe ich das Gerät im Oktober oder November des vorletzten Jahres gekauft.

Streik bei der Underground

September 13, 2007

Ein Teil der U-Bahnlinien wird als public-private-Partnership (wie auf deutsch?) unter dem Namen Metronet betrieben. Da das Geld für den Betrieb und insbesondere Instandhaltung nicht ausreicht droht dem Konzern die Schließung und die Angestellten bangen um ihre Positionen. Da bei den Verhandlungen noch keine zufriedenstellenden Resultate erzielt worden waren, wurde ab letzte Woche Montag 18:00 ein Streik von geplanten 72 Stunden ausgerufen.

Das bedeutet 9 von 12 U-Bahnlinien sind vollständig außer Betrieb, wodurch 2 Millionen Pendler andere Wege (und Mittel) finden müssen um zur Arbeit und zurück zu kommen. Der Straßenverkehr war nahe dem Zusammenbruch, morgens sonst eher leere Busse waren überfüllt, die Fahrzeiten haben sich vervielfacht. Eine Praktikantin hat sonst der üblichen 40min ganze drei Stunden für den Heimweg gebraucht. Nach kurzfristigen Vereinbarungen wurde der Streik am Mittwochmorgen wieder aufgehoben, doch der Betrieb hat sich erst am Abend wieder völlig normalisiert.

Ich habe echtes Glück auf der Northern Line zu wohnen, die direkt zur Haltestelle beim Büro fährt. Meine Fahrten waren nicht im geringsten beeinträchtigt, es war komischerweise noch nicht einmal voller als sonst :-D . Von der ganzen Aktion habe ich nur den enormen Vekehr auf den Straßen vor dem Büro mitbekommen.