Harassment Awareness

By fesek

Eine Pflichtveranstaltung für alle Neueinstellungen und Praktikanten ist Harassment Awareness, was so viel wie Belästigungsbewußtsein bedeutet. Durchgeführt wurde sie nicht vom Sexual Harassment Panda, sondern von einer Mitarbeitern des externen Unternehmens Olswang, das sich auf Rechtsberatung spezialisiert hat. Da es in der Vergangenheit allgemein zu einigen Gerichtsprozessen wegen Belästigung am Arbeitsplatz gekommen ist, wird bei Bloomberg besonderen Wert auf die Aufklärung und die Prävention gelegt. Es soll ja jeder Freude an der Arbeit haben und professionelles Verhalten ist eines der obersten Geboten im Unternehmen.

Im Wesentlichen ging es darum, wie man (auch ungewollt) seine Mitarbeiter belästigen kann und wie man sich in so einem Fall als Betroffener oder Teilhaber verhalten soll. Eigentlich folgt alles dem gesunden Menschenverstand wonach Kommentare und versendete Nachrichten, die auf Sexualität, Geschlecht, Religion, Herkunft usw. von jemandem abzielen, oder Mobbing als Belästigung gelten können und zu unterlassen sind. Das gilt auch, wenn man sich mit Kollegen nach der Arbeit im Pub trifft, da diese Zusammenkunft ohne die Zusammenarbeit nicht entstanden wäre und damit Teil des Betriebsklimas ist, so die Begründung.

Dieses Thema wird sehr ernst genommen und bei Problemen soll man mit seinem Manager oder gleich mit der Personalabteilung in Verbindung treten. Am Ende des 40minütigen Vortrages mußte jeder seine Anwesenheit durch eine Unterschrift auf der letzten Seite der ausgeteilten Zusammenfassung bestätigen.

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