Meine erste Woche – Einführung

By fesek

Nach dem ersten Tag fanden entsprechend der Abteilung der man zugeordnet ist Vorträge über das Bloomberg Terminal statt. Jeder benutzt das System unterschiedlich, so ist eine Abteilung für die Aktualität und Richtigkeit der bereitgestellten Daten verantwortlich und eine andere für den Verkauf bzw. den Kundenservice. Da ich in Research&Development (kurz R&D) bin, fanden bis Donnerstag eine Reihe von Vorträgen über den technischen Hintergrund, den Aufbau und das Bereitstellen von Anwendungen statt, ergänzt durch praktische Übungen. Wegen mangelnder Standards zum Zeitpunkt der Umsetzung einer Funktion wurde sehr viel im Unternehmen selbst entwickelt, insbesondere während der Anfangszeit. 1982, als das Bloomberg Terminal gestartet wurde, das bis heute Kernprodukt und Rückgrat sämtlicher Dienste ist, war das Internet noch über ein Jahrzehnt entfernt.

Am Donnerstag Nachmittag habe ich schließlich erfahren welchem Team ich zugeordnet bin. Im weiteren Sinne ist das “Trading Systems” und genauer “Batch Feeds”, was mit dem regelmäßigen Erzeugen von aggregierten Daten für verschiedene Kunden zu tun hat. Meine Aufgabe ist noch ziemlich unspektakulär und besteht nach dem Erlernen von Perl (bisher keine Ahnung davon gehabt) in dem Verarbeiten zweier Textdateien. Wie es auch an der Uni sein sollte reicht das bloße Lösen des Problems nicht aus, sondern das Programm soll auch effizient arbeiten. Noch wichtiger ist das für viele Funktionen im System, die komplex sind und sehr oft am Tag aufgerufen werden, denn die Reaktionszeit ist für den Kunden, beim Anzeigen eines Kursverlaufes zum Beispiel, sehr kritisch. Im Januar fand ich es ziemlich faszinierend wie schnell die Daten für einen bestimmten Wert und über einen bestimmten Zeitraum verfügbar waren.

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